KLIMASTREIK IN DER SCHWEIZ

Die Klimastreiks in der Schweiz werden von einer dezentralen Jugendbewegung organisiert. Die schwedische Jung-Aktivistin Greta Thunberg rief Ende 2018 zu weltweiten Schulstreiks auf. Darauf fand sich eine grosse Gruppe junger Menschen in sozialen Medien zusammen.

Am 2. Februar streikten rund 60'000 Menschen in der ganzen Schweiz für das Klima. Es ist die grösste Jugendbewegung, die es hierzulande je gab.

Dabei mobilisierte die Bewegung, die von Schülerinnen und Schülern getragen wird, dieses Mal auch Lernende, Eltern und Grosseltern. Zum internationalen Klimastreiktag am Freitag 15. März wollen die Schüler weiter Druck aufsetzen und rufen erneut zum schweizweiten Protest auf.

Das Ziel der Klimakämpfer ist klar: «An der nächsten Demo gehen 100'000 Menschen auf die Strasse», so Marie-Claire Graf von der Klimabewegung Zürich.

‘Klimastreik Schweiz’ wurde bewusst: die Politik reagiert nicht auf die Klimakrise und schützt die Zukunft der heutigen Generation nicht.

Die Klimastreiks sind weder an eine Partei noch an eine Organisation gebunden. Die Bewegung hat ihre eigene Dynamik und wird durch Hunderte individuelle junge Menschen getragen.

Die Forderungen von «Klimastreik Schweiz»

· Netto Null Treibhausgas-Emissionen im Inland bis 2030 ohne die Einplanung von Kompensations-Technologien.

· Nationale Ausrufung des Klimanotstands: Die offizielle Schweiz anerkennt die Klimakatastrophe als zu bewältigende Krise, sie hat folglich auf die Krise zu reagieren und die Gesellschaft über diese Krise zu informieren.

· Falls diesen Forderungen im aktuellen System nicht nachgekommen werden kann, braucht es einen Systemwandel!

Der nächste Aufruf zum Klimastreik in der Schweiz findet am 15. März statt. Dieser läuft parallel zum internationalen Klimastreiktag. Wir hoffen, dass viele die Gelegenheit nutzen, um mitzumachen.

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